89 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahre trafen sich am Montag der fünften Ferienwoche zum traditionellen Sommer-Hockeycamp des 1. Hanauer THC in der Michael-Bailly-Arena im Kurpark Wilhelmsbad zu Spiel. Sport und Spaß.
Hier wurden sie von 30 Trainer- und Betreuer/-innen erwartet.
Als erster Programmpunkt, wie jedes Jahr, der obligatorische Camptanz. Dieser wurde dieses Jahr erstmalig von einem männlichen Duo – Anton und Carl – choreographiert und den Kindern vorgestellt.
Bereits mit dem dritten Durchgang beherrschten die Kinder die Schrittabfolge tadellos und waren so für nächsten Tage gut vorbereitet.
Nachdem die Kinder den 8, nach Alter zusammengestellten, Trainingsgruppen zugeordnet waren, begann das Vormittagstraining.
Hier hatten die helfenden jugendlichen Betreuer unter Anleitung unseres Jugendtrainers Jonas bereits zu Beginn des Camptages acht Stationen für unterschiedliche Übungen und Techniken wie Ballan-/mitnahme, Unter-/Überzahl, Zieher/Drehungen, Ballführung/-abschirmung, 3D-Hockey, aber auch Athletik und andere Sportarten und einiges mehr, aufgebaut.
Der Tagesablauf war an den ersten vier Tagen ähnlich: vormittags rotierten die Gruppen, unterbrochen durch eine Snack-Pause, an den einzelnen Stationen. Nach den morgendlichen Übungen ging es dann gruppenweise zu Alessio ins Wirtshaus zum Mittagessen das natürlich mit einem Eis gekrönt wurde.
An den Nachmittagen konnten die Kinder wählen zwischen Hockeyspiel, Fußball, Basteln oder ’nur im Schatten chillen‘, was allerdings trotz der großen Hitze, den geringsten Zuspruch fand. Da waren doch Hockey und Fußball die Favoriten, zumal auch hier in beiden Sportarten in zwei Leistungs-/Altersklassen eingeteilt wurde. Nur ein paar Wenige haben ihre künstlerischen Geschicke am Bastelstand unter Beweis gestellt.
Das alles trotz der, mindestens Dienstag bis Donnerstag, großen Hitze – Montag waren bei bedecktem Himmel die Temperaturen noch angenehm. Die Kinder wurden, auch durch kurze Trinkpausen, ständig aufgefordert zu trinken und für Sonnenschutz durch Eincremen und Kopfbedeckung zu sorgen.
Leider konnten aufgrund der Wasserknappheit die geplanten und angekündigten Wasserspiele nicht stattfinden, aber ein paar Eimer Wasser reichten dann doch, um den Lieblingsbetreuer/in oder den/die Mitspieler/in etwas nass zu machen.
Neben den sportlichen Tätigkeiten durften die Minigames nicht fehlen. Neben Schubkarrenrennen, Ball von Grundlinie zu Grundlinie mit möglichst wenigen Schlägen. Hockey-Slalom-Staffellauf, Schläger balancieren, vorher versteckte Flaggen suchen, Torschuss aus immer größerer Entfernung, gab es auch ein Wissensquiz indem Fragen um den Hockeysport aber auch ein wenig Allgemeinwissen abgefragt wurde.
Am Freitag, dem letzten Tag des Hockey-Sommercamps, wurde dann der CampCup ausgespielt.
Es wurde auf dem Halbfeld mit je 8 Spielern ohne Torwart gespielt. Die Jüngsten je Mannschaft wechselten während der Spielzeit; diese wurde, der Hitze geschuldet, auf 12 Minuten reduziert, um somit eine etwas längere Pausenzeit zwischen den Spielen zu haben.
Die acht Länderteams spielten zunächst in zwei Gruppen jeder gegen jeden. Danach spielte in einer Zwischenrunde jeweils das Team auf Platz 3 in der ersten Gruppen gegen das Team auf Platz 4 in der zweiten Gruppe und umgekehrt. Verlierer aus den beiden Spielen spielten dann um Platz 7 und die Sieger um Platz 5.
Ds erstplatzierte Team aus Gruppe 1 spielte dann gegen das zweitplatzierte Team aus Gruppe 2 und umgekehrt. Verlierer aus diesen beiden Spielen spielten um Platz 3 und im Finale standen die beiden Sieger aus den vorherigen Spielen.
Mittlerweile waren dann auch die ersten Eltern zum Platz gekommen um bei den Hockeyspielen ihrer Kinder zuzuschauen.
Nach dem Endspiel, das das Team Brasilien gegen das Schweden-Team gewonnen hatte, gab es noch für jedes Kind eine Urkunde. Die ersten drei Platzierten bei den Minigames erhielten ein paar Süssigkeiten. Die Mitspieler der ersten 3 Mannschaften im CampCup erhielten jeder eine Medaille: Brasilien Gold, Schweden Silber und Neuseeland Bronze.
Unser Jugendtrainer Santi, der die ganze Woche sich um die Verpflegung der Campkinder und Betreuer gekümmert hat, hat Würstchen, Brötchen, Getränke etc. besorgt, einige Eltern haben sich zum Grillen gemeldet und so konnte eine schöne Woche, trotz der großen Hitze, mit vielen motivierten Kindern und Betreuern ausklingen.
Die Organisatoren sagen ‚Danke schön‘ allen Kindern, Betreuern und Helfern im Hintergrund und freuen sich schon auf das nächste Camp.
In der Zwischenzeit sehen wir uns am ‚Platz‘ und im Winter in der ‚Halle‘ bei Spielen, Turnieren und gerne auch bei den Trainings.

Text: Jochen Gipser, Bilder: Helena Papaikonomou

