Für die 1. Herren des Hanauer THC gab es am vergangenen Wochenende beim HTC Würzburg nichts zu holen. Trotz einer frühen Führung mussten sich die Hanauer am Ende mit 1:3 geschlagen geben und verlieren dadurch den Anschluss an die Spitzengruppe der Tabelle.
Dabei begann die Partie aus Hanauer Sicht vielversprechend. Nach einer Vorlage von Jonathan Holzmann setzte sich Konstantin Kovacevic in der 11. Spielminute durch und brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Die Hanauer präsentierten sich in der Anfangsphase engagiert und hielten die Begegnung offen.
Würzburg fand jedoch zunehmend besser ins Spiel und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. In der 20. Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich, mit dem es auch in die Halbzeitpause ging. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der sich die Hanauer immer wieder gegen die Angriffe der Würzburger stemmen mussten. Die Entscheidung fiel schließlich im letzten Viertel: Würzburg traf in der 46. und 49. Minute und stellte damit auf 3:1.
Neben den eigenen defensiven Problemen sorgte vor allem die Leistung des Schiedsrichtergespanns für großen Unmut auf Hanauer Seite. Zahlreiche Entscheidungen stießen bei Spielern, Trainern und den mitgereisten Anhängern auf Unverständnis und nahmen spürbaren Einfluss auf den Spielverlauf. So wurde eine ansonsten intensive Regionalligapartie leider auch von mehreren strittigen Szenen geprägt.
Unabhängig davon muss sich der Hanauer THC an die eigene Nase fassen. Defensiv zeigte die Mannschaft ungewohnte Schwächen, die ein stark aufspielender Gegner konsequent bestrafte. Dennoch fiel die Niederlage aus Sicht der Hanauer etwas zu deutlich aus.
Nun gilt es, die Enttäuschung schnell abzuhaken und in den kommenden Spielen wieder Punkte einzufahren. Die Mannschaft hat bereits mehrfach bewiesen, dass sie das Potenzial besitzt, jeden Gegner in der Liga zu schlagen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung soll der Blick nun wieder nach vorne gerichtet werden.
Text: Konstantin Kovacevic

