Ungeschlagen durch die gesamte Saison, 82 erzielte Tore bei nur 6 Gegentoren und am Ende der verdiente Pokalsieg: Unsere WU16-Pokalmannschaft, zusammengesetzt aus Spielerinnen der WU16 und der WU14, hat in der Hallensaison 2025/26 den Hessen Pokal A gewonnen. In 13 Spielen kassierte das Team keine einzige Niederlage und setzte sich im Finale gegen den TEC Darmstadt durch.
Schon in der Gruppenphase ließ die Mannschaft wenig Zweifel aufkommen. Mit 14:0 gegen den Limburger HC und 15:0 gegen die SSG Bensheim setzte das Team gleich am ersten Spieltag ein deutliches Zeichen. Auch gegen die direkten Konkurrenten blieb Hanau unbezwungen – die drei Unentschieden gegen TEC Darmstadt (1:1), MTV Kronberg (2:2) und SC SAFO Frankfurt (1:1) waren die einzigen Punktverluste der gesamten Saison. Am Ende stand Platz 1 in der Gruppe mit 27 Punkten aus 11 Spielen, 8 Siegen und einem Torverhältnis von 79:5. Punktgleich mit dem TEC Darmstadt, aber mit dem deutlich besseren Torverhältnis ging Hanau als Gruppenerster ins Final4.
Im Halbfinale des Final4 wartete der HC Bad Homburg, der in der Gruppenphase Platz 4 belegt hatte. Hanau ging zwar früh mit 1:0 in Führung, konnte die anfängliche Überlegenheit aber nicht in weitere Tore ummünzen. Bad Homburg glich in der zweiten Halbzeit nicht unverdient aus, ehe gegen Ende der erlösende Treffer durch eine verwandelte Strafecke zum 2:1 fiel. Im Finale kam es dann zum erwarteten Spitzenspiel gegen den TEC Darmstadt, der sich seinerseits im Halbfinale knapp mit 3:2 gegen den MTV Kronberg durchgesetzt hatte. In einer umkämpften Partie, in der beide Abwehrreihen sicher standen, fiel der entscheidende Treffer durch eine verwandelte Strafecke bereits in der ersten Halbzeit. Das 1:0 brachte die Mannschaft mit der gewohnten defensiven Stabilität über die Zeit – Hessenpokalsieger!
Diese Saison hätte kaum besser laufen können. Der jahrgangsübergreifende Kader, der Teamzusammenhalt und die beeindruckende Abwehrarbeit – nur 6 Gegentore in 13 Spielen – waren die Grundlage für diesen verdienten Titelgewinn. Ein besonderer Dank geht an Trainerin Carolin Eschmann und Trainer Santiago Fuentes, die das Team mit großem Engagement durch diese herausragende Saison geführt haben. Mit diesem Rückenwind geht es nun in die Feldsaison, in der die Spielerinnen den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen wollen.
Es spielten: Emma Buchwalter, Lina Calandra, Milla Fetz, Emilia Heller, Sarah Kupczyk, Greta Lach, Ann-Sophie Lehmann, Sophia Peters, Luise Reckmann, Pauline Schmitz, Alexandra Schulz, Liv Spriesterbach, Lotta Weimann, Hannah Wein und Louisa Zedel
Text und Bild: Robert Peters

